Ein Link besteht aus mehr als dem Text, der auf einer Webseite sichtbar ist. Hinter einer kurzen Beschriftung liegt eine Zieladresse, die zu einer bestimmten Seite oder einem Dienst führt. Browser bieten verschiedene Möglichkeiten, diese Adresse vor dem Öffnen einzusehen. Wer die Vorschau kennt, kann Links gezielter einordnen und weiß, welche Seite sich beim Anklicken öffnet.
Was eine Linkvorschau zeigt
Eine Linkvorschau macht die hinterlegte Adresse sichtbar, ohne dass die verlinkte Seite zuerst geladen werden muss. Am Desktop erscheint die URL häufig in der Statusleiste am unteren Rand des Browserfensters, wenn der Mauszeiger auf einem Link liegt. Je nach Browser und Betriebssystem kann sie auch an einer anderen Stelle eingeblendet werden.
Die Vorschau enthält meist den Hostnamen und weitere Bestandteile der Adresse. So lässt sich erkennen, ob ein Link auf die Startseite einer Website, auf einen bestimmten Unterbereich oder auf eine einzelne Ressource verweist. Die sichtbare Beschriftung bleibt dabei bestehen; die Vorschau ergänzt sie um die technische Zieladresse.
Links am Desktop und auf Mobilgeräten ansehen
Am Computer genügt es in der Regel, den Mauszeiger über einen Link zu bewegen, ohne die Maustaste zu drücken. Die Statusanzeige des Browsers liefert dann die Adresse. Wird eine Webseite mit einer Tastatur bedient, können Nutzerinnen und Nutzer Links meist mit der Tabulatortaste ansteuern. Bei vielen Browsern wird die Zieladresse auch in diesem Fall angezeigt.
Auf Touchscreens gibt es keinen Mauszeiger. Häufig lässt sich eine Vorschau durch längeres Berühren eines Links aufrufen. Das genaue Verhalten unterscheidet sich nach Browser und Gerät: Ein Menü kann die Adresse anzeigen und weitere Optionen anbieten. Wer lediglich die Zieladresse betrachten möchte, kann dieses Menü wieder schließen, ohne den Link zu öffnen.
Beschriftung und URL gemeinsam lesen
Der Linktext beschreibt oft das Thema oder die Funktion einer Seite, während die URL deren technische Position angibt. Beide Angaben ergänzen sich. In einer redaktionellen Linkliste kann etwa die Beschriftung bonus ohne einzahlung zusammen mit der vom Browser angezeigten Zieladresse betrachtet werden. Die Vorschau macht sichtbar, welche URL dem Text zugeordnet ist, und veranschaulicht damit den Unterschied zwischen Linkbeschriftung und Ziel.
Eine URL besteht typischerweise aus mehreren Teilen. Das Schema am Anfang, etwa „https“, bezeichnet die Art der Verbindung. Darauf folgt der Hostname, der die Website benennt. Ein Pfad hinter dem Hostnamen verweist auf einen bestimmten Bereich oder eine konkrete Seite. Nach einem Fragezeichen können Parameter stehen; ein Abschnitt nach dem Zeichen „#“ kann auf eine Stelle innerhalb der Seite verweisen. Nicht jede Adresse enthält alle diese Bestandteile.
Vorschauen im Alltag sinnvoll einsetzen
Bei langen oder verkürzten Linktexten ist die Vorschau besonders informativ, weil die Beschriftung allein nur begrenzt Auskunft über die Zielseite gibt. Auch in E-Mails, Dokumenten und sozialen Netzwerken kann es hilfreich sein, die URL vor dem Öffnen einzusehen. Die verfügbare Anzeige hängt davon ab, ob die jeweilige Anwendung eine Browser-Statusleiste oder ein vergleichbares Vorschaufenster bereitstellt.
Wird ein Link kopiert, lässt sich seine Adresse außerdem in ein Textfeld einfügen, ohne die Seite aufzurufen. Dabei sind Zeilenumbrüche und abgeschnittene Darstellungen zu beachten: Eine URL kann länger sein als der sichtbare Bereich. Mit diesen einfachen Funktionen wird die Zieladresse Teil der normalen Orientierung im Web. Linktext, Hostname und Pfad zusammen vermitteln ein klareres Bild davon, wohin ein Link führt.
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